#coer13 OER – Einsatzszenarien – verschiedene Gedanken

2. Woche im #coer13 zu Einsatzszenarien: Es gibt so eine bunte Vielfalt, schwer Systematik hineinzubringen. Hier ein paar Ideen & GEdanken, die mit dazu durch den Kopf gehen.

1 Anregend fand ich den Vortrag von Jörn Loviscach zu „Der Inverted Classroom: ein Vehikel für offene Lehr- und Lernmaterialien? (Link ist im #coer13 Newsletter leider verloren gegangen)

2 Auf der MoodleMoot 2013 im Februar wurde auch über die Idee Moodle Kurse als OER im Bereich Schule/Hochschule diskutiert:
http://dialoge.info/b2/index.php/oer-kurse-content-sharing-mit

Einige offene Plattformen zum Tausch von Moodle-Kursen, wenn ich mich recht erinnere im Schulbereich, gibt es auch schon. Zu der 3. Themeneinheit im #coer13 würde es auch passen, hier den aktuellen Stand zu recherchieren und erste good-practice Beispiele zu beschreiben.

3 Über die  selbst produzierten OER wie z.B. Loviscach Mathe-Videos,würde mich jetzt interessieren, ob eigentlich NICHT selbst gemachte OER irgendwo an den Hochschulen schon systematisch eingesetzt werden? Ich selber finde es nach wie vor schwierig gut passende Materialien (mit Ausnahme von Bildern und z. Teil Videos) zu finden und sie zu integrieren. In Gesprächen mit KollegInnen kommen auch immer wieder große Vorbehalte zum Ausdruck , das „not invented here“ -Syndrom…

Kennt jemand schon good-practice-Beispiele?

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„dumme Universitäten“ – Wilke 1997

Angeregt durch einen Artikel in der ZEIT bin ich auf einen Kommentar des Soziologen Helmut Willke  zu „dummen Universitäten“ gestoßen:

 „Die europäischen Universitäten sind ein Hauptbeispiel für dumme Organisationen, in denen – so sollte man annehmen können – leidlich intelligente Menschen arbeiten. Dumm sind sie, weil ihre organisationale Intelligenz bestenfalls aufder Stufe der Humboldtschen Reformen stehen geblieben ist. Sie schaffen es nach wievor nicht, institutionelle Regelsysteme, Anreizsysteme und organisationale Karrieremuster zu etablieren, welche aus der Summekonkurrierender Einzelkämpfer,isolierter Individuen und „einsamer“ Forscher vernetzte Gemeinschaften kooperierender Gruppen, Teams oder Projekte bilden würden.“

http://www.uni-bielefeld.de/soz/globalgov/Lit/Willke_Dumme_Unis.pdf, 27.04.2013, Text von 1997

Im Kontext von COER13 frage ich mich gerade: Sollte sich seit 1997 nicht viel geändert haben und diese Analyse auch einen Teil der Umsetzungsprobleme von OER an Hochschulen erklären?